|
Danach folgen Plattenaufnahmen und eine Tournee durch
die Schweiz mit der Bluesband „The Raindogs“
und Aron Burton, Projekte mit Vince Weber und Torsten
Zwingenberger und zahlreiche Festivalauftritte mittlerweile
in ganz Europa.
Als Meilenstein in seiner Karriere bezeichnet Willisohn
die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Lillian Boutté,
die er 1988 beim Kemptener Jazzfrühling kennenlernt.
1991 fliegt Christian Willisohn zu ihr in ihre Heimatstadt
New Orleans und die beiden nehmen in Allen Toussaints
„Sea Saint Studios“ mit der Fats Domino
Rhythm Section (Irving Charles und Smokey Johnson) und
Thomas L’Etienne ihr erstes gemeinsames Album
„Lipstick Traces“ auf.
Die beiden touren während der folgenden Jahre
viel durch Europa, die USA, Australien und Neuseeland,
und immer wieder zieht es Christian Willisohn nach New
Orleans, wo er die verschiedenen musikalischen Einflüsse
der Stadt „einatmet“ und sie Teil seines
ganz persönlichen Stils werden lässt. So entsteht
Anfang der 90er Jahre die „New Rhythm ´n
Blues Band“ (mit Rick Hollander drums, Rocky Knauer
bass, Nick Woodland guitar, Stephan Holstein sax, cl,
Ludwig Seuss organ) mit fast ausschließlich eigenen
Kompositionen, in denen sich die Erfahrungen der vergangenen
Jahre deutlich wiederspiegeln.
Ein weiterer markanter Punkt in seinem Leben ist die
Zusammenarbeit mit dem holländischen Saxophonisten
Boris Vanderlek, der sich als kongenialer Duo-Partner
erweist. Um dem Nachwuchs dieses Genres den Weg zu erleichtern,
produziert er 1995 zusammen mit Prof. Herbert Wiedemann
von der HdK Berlin ein Lehrbuch für Blues und Boogie
Piano und gibt zahlreiche Workshops in Deutschland,
England und der Schweiz.
1996 gründet er zusammen mit dem Klavierbaumeister
Rainer Schmidt das Plattenlabel ART BY HEART, unter
dessen Namen er auch Alben anderer Künstler produziert.
Bei seinem zweiten Aufenthalt in Neuseeland stellt
er mit einem seiner größten Idole, dem US-Gitarristen
Amos Garrett, eine Band für das Waiheke Jazzfestival
zusammen. Das Zusammenspiel mit diesem Ausnahmemusiker
beeinflusst Willisohns weiteres kreatives Schaffen.
2003 entsteht in Zusammenarbeit mit Jacques Berndorf,
dem meistgelesenen Krimiautor deutscher Zunge, die Hörbuch-CD
„Otto Krause hat den Blues“. Ein Bluesmärchen
der besonderen Art, eine eindringliche Liebesgeschichte.
Seither sind die beiden regelmäßig zusammen
auf Tour.
In Zusammenarbeit mit der Firma Bowers & Wilkins,
dem führenden Hersteller für High End Lautsprecher,
nimmt er im September 2004 für Stockfisch Records
seine erste SACD im Direct Cut Verfahren auf. Für
Aufnahmetechnik und die Produktion zeichnet der deutsche
Studiopapst, Günther Pauler verantwortlich.
Im folgenden Jahr startet Bowers & Wilkins die
„Nautilus Tour 2005“ mit Christian Willisohn
als Solokünstler. Durch die Beschallung mit 4 der
neuen Nautilus 801 High End Boxen wird jedes der 20
Konzerte zum außergewöhnlichen Klangerlebnis.
Im Herbst 2006 produzierte Christian Willisohn in Zusammenarbeit
Bowers & Wilkins und Pauler Akustik ein Live-Album
mit Lillian Boutté. Das Konzert wurde in der
intimen Atmosphäre der Incontri Werkhallen mitgeschnitten
und wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 erscheinen.
Auf Wunsch des “The Hague Jazz“ Festivals
kam es im Mai 2007 zur erneuten Zusammenarbeit mit dem
niederländischen Tenorsaxophonisten Boris van der
Lek. Die tiefe musikalische Verbundenheit der Beiden
ist auch nach der 15jährigen Pause ungebrochen.
Das Konzert in Den Haag wurde für eine DVD Produktion
mitgeschnitten die voraussichtlich im Frühjahr
2009 veröffentlicht wird.
Bisherige Fernsehmitschnitte: ARD, ZDF, ORF, BR, RTL,
SAT 1, 3sat, SWR, Deutsche Welle TV, Onyx, CoxTV/New
Orleans, M eins…
Live Radiosendungen: WBGO New York, WWOC New Orleans,
HR, BR, NDR, SWR, Radio Bremen, u.a.
Filmmusik: Filmscore für “Der Sonnenstratege”
in Zusammenarbeit mit Titus Vollmer
Christian Willisohn ist in folgenden Formationen zu
hören:
Christian Willisohn -solo-.
Christian Willisohn Quartet
mit Bodo Matzkeit (drums); Matthias Engelhardt (bass);
Titus Vollmer (guitar);
Christian Willisohn & Boris Vanderlek – duo
Christian Willisohn & Lillian Boutté –
duo
Christian Willisohn´s “Southern Spirit”
feat. Lillian Boutté
mit Bodo Matzkeit (drums); Matthias Engelhardt (bass);
Titus Vollmer (guitar); Reinhard Greiner (trumpet),
Thilo Kreitmeier (tenor saxophone, flute)
Christian Willisohn & Jacques Berndorf (Blues und
Geschichten)
Vorverkauf: 16 EUR (Sitzplatz)
Abendkasse: 18 EUR (Sitzplatz)
|